Wie aus einer Werkhalle eine Reithalle wurde

Nachdem wir in den letzten Beiträgen den Aufbau des Gruppenstalls und des Reitplatz beschrieben haben, möchten wir die Entstehungsgeschichte eines weiteren wichtiges Teils der Reitschule beschreiben: Die Reithalle.

Die Reithalle ist für uns vor allem wichtig, wenn wir mit behinderten Menschen arbeiten, weil die Reiterinnen und Reiter  vom Wetter geschützt sind. Aber das schätzen die anderen ReiterInnen bei Regen oder im Winter auch. Unsere Reithalle ist ca. ein Viertel so gross wie ein typischer Reitplatz, genügt aber unseren Bedürfnissen.

Vor vielen Jahren wurde auf dem Staffelbach eine grossräumige Werkhalle für die Reparatur von landwirtschaftlichen Maschinen gebaut. Bei unserem ersten Besuch wurde sie aber nur noch als Abstellplatz benutzt.

Für Krystyna war schon beim ersten Besuch klar, dass die Werkhalle unsere Anforderungen für den Reitunterricht genügend würde.

Zur Umwandlung in eine Reithalle musste zuerst die Halle ganz ausgeräumt werden. Zudem haben wir die Fensterscheiben neu verkittet.

Auf dem Boden fehlte dann noch die Reitschicht. Krystyna war aber besorgt, ob die Pferde auf dem Sand auf dem glatten Betonboden ausrutschen könnten. Deshalb haben wir die Halle mit Kunststoffgittern ausgelegt. Das Verlegen der Matten war wie ein riesigen Puzzle und die Zeit verging wie im Flug.

Auf die Kunststoffgitter wurden dann noch ca. 10 cm Sand aufgeschüttet. Fertig ist die neue Reithalle.

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