Wie aus einem Tennisplatz einen Reitplatz wurde

Der Bauernhof im Staffelbach galt seit vielen Jahren in Winzeln als sehr innovativ. So liessen die Besitzer bereits in den 70-Jahren einen Tennisplatz mit Umkleidekabinen, Dusche und Tennisstüble einrichten.

Als wir den Bauernhof besuchten, war der Tennisplatz schon seit mehreren Jahren nicht mehr in Betrieb: An vielen Orten auf dem Feld wuchs Gras und die Spiellinien waren kaum mehr zu erkennen. Trotzdem schien der Unterbau noch sehr gute zu sein: auch bei sehr starkem Regen bildeten sich kaum Pfützen. Es war uns sofort klar: darauf soll der neue Reitplatz der Araber-Reitschule entstehen.

Zuerst musste der Platz noch leicht vergrössert werden, um die Standardgrösse von 40 m Länge und 20 m Breite zu erreichen. Dabei wurden auch die Pfosten für den Zaun einbetoniert.

 

Den Zaun haben wir sehr stabil und möglichst hoch gebaut, um die Sicherheit auf dem Reitplatz zu gewährleisten.

Um eine Vermischung von rotem Tennissand und feinem hellem Reitsand zu vermeiden, haben wir auf der gesamten Fläche eine Trennschicht aus ausgedienem Kunstrasen verlegt (auf dem Bild gut in grün zu erkennen).

Und zuletzt kam die sogenannte Trittschicht: Satte 80 m3 an Flussquarzsand (ca. 120 Tonnen ) haben wir dazu gebraucht. Die Auswahl des Materials hat sich als eine der schwierigsten Entscheidungen während des ganzen Umbaus heraus gestellt, so unterschiedlich sind die Meinungen der verschiedenen Reitplatzbesitzer und Lieferanten. Zuletzt haben wir uns für den klassischen feinen Flussquarzsand entschieden.

Nun ist der Reitplatz fertig und steht den ReiterInnen und deren Pferden frei zur Verfügung. Viel Spass!

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