Wie aus dem Nichts sieben Pferdeboxen entstanden

Der Titel dieses Artikels „wie aus dem Nichts sieben Pferdeboxen entstanden“ soll uns nicht in die Irre führen: Tatsache ist, dass es am Anfang einen grossen leeren Platz gab. Die Boxen mussten aber geplant und gebaut werden, was nur durch die Arbeit vieler Freiwilliger möglich wurde.

Aber fangen wir mit dem Anfang an … Von Anfang an war ziemlich klar, dass wir sieben Boxen für die Hengste brauchen würden. Kopfzerbrechen gab uns die Auswahl des Standortes und die Bauweise: Sollen wir eher vorhande Räumlichkeiten (Scheuene, bedeckte Parkplätze) einsetzen, oder Boxen auf der grünen Wiese bauen? Nach einige Diskussionen sind wir schnell zum Schluss gekommen, dass die Boxen möglichst nebeneinander sein sollten, um den Aufwand bei der Bewirtschaftung zu minimieren. Und dies war nur möglich, wenn wir die Boxen auf dem vorhanden Parkplatz bauen.

Nachdem wir mit dem Bleistift auf Papier eine erste Skizze der Boxen gezeichnet hatten, sind wir zum Alexander gegangen. Er hat den künftigen Standort der Boxen genau ausgemessen und sich dann vor seinen Computer gesetzt. Dort hat er die Baupläne der Boxen eingegeben. Der Computer hat danach die notwendigen Holzelemente berechnet und direkt bei der Sägerei bestellt. Innerhalb einer Woche waren die Bauteile aus Holz fertig ausgesägt und -gefräst. Jedes Element war durchnummeriert, und wir mussten nur noch alles nach Plan zusammenstellen. Das klingt sehr einfach, ist aber doch etwas schwieriger, wenn man bedenkt, dass die Holzelemente bis 11 meter lang und entsprechend schwer sind…

Vor dem eigentlichen Bau mussten wir aber Fundamente bauen (ca. 90 cm tief).

Der eigentliche Bau der Boxen erfolgte an zwei Samstagen mit Hilfe vieler Freiwilligen. Zuerst ging es darum, die gelieferten Holzelemente sortiert aufzustellen (jedes Element hatte eine eigene Identifikationsnummer).

Anhand eines Planes wurden dann die Elemente zusammen geschraubt, so ähnlich wie einen IKEA-Schrank zusammenbauen, nur ein bischen grösser und massiver.

Auf dem nächsetn Foto sieht man wie langsam eine Wand der künftigen Boxen Form annimmt.

Am ersten Samstag hatten wir die Wände vorbereitet, aber noch nicht endgültig montiert. So hatten wir die halbfertigen Elemente auf der Seite gelegt.

Diese ist die Vorderseite von drei Boxen.

Am folgenden Samstag haben wir dann die vorbereiteten Elemente zusammengebaut. Die Boxen beginnen Form anzunehmen. Dank der guten Vorbereitung hat alles auf Anhieb funktioniert: Die Elemente haben zueinander gepasst und die Fundamente waren genau an der passenden Stelle.

In einem nächsten Arbeitsschritt ging es darum, die Wände drinnen und draussen zu verkleiden. Da war Geschicklichkeit und Frauenpower gefragt. Wir haben ausgerechnet, dass wir insgesamt ca. 3’000 Schrauben „verarbeitet“ haben.

Nicht dokumentiert sind viele weitere Arbeiten dazu gekommen, die wir in den folgenden Tagen erledigt haben, wie Dach montieren, Beleuchtung anbringen, Türen befestigen oder Zwischenwände installieren.

Kurz vor dem Umzug der Pferde haben wir noch die Paddocks aufgebaut. Hier sehen wir Helmut, Hans und Ernst beim Abladen der Metallelemente.

Und hier sind die fertige Boxen. Sehen sie mit den Pferden nicht schön aus?

An dieser Stelle noch einen riesigen Dankeschön an all denjenigen, die mitgewirkt haben.

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