Die neue Beleuchtung des Reitplatzes: Eine Bauanleitung

Nun, da die Tage kürzen werden, wird es immer wichtiger auf dem Reitplatz auch noch reiten zu können, wenn es dunkel wird.

Die einfachste Lösung wäre gewesen, vier Scheinwerfer an den Ecken des Reitplatzes auf hohe Pfosten zu montieren. Da aber jeder Scheinwerfen einige huntert Euros kosten würde, haben wir uns für eine eigene Lösung entschieden. Dafür haben wir sieben normale Doppel-Leuchstoffröhren hintereinander über die Mitte des Reitplatzes aufgehängt (die Lampen samt Elektromaterial haben insgesamt weniger als 300 Euro gekostet).

So haben wir zusammen mit Ernst eine Beleuchtungsanlage aufgebaut.

Zuerst haben wir in der Werkstatt die Lampen zusammengebaut. Ernst hat eine spezielle Halterung vorbereitet: Sie wird am Rücken der Lampen aufgeschraubt. Durch die zwei angeschweissten Muttern werden dann die Halterungsseile durchgeführt.

  

Die elektrische Verkabelung war sehr einfach, alle konnten mithelfen. Wir wollten ursprünglich die linke und die rechte Röhre getrennt einschalten können. Das hat sich aber als überpflüssig erweissen, da es auf dem Reitplatz zu dunkel gewesen wäre. Es hat sich auch bewährt, die mit den Lampen gelieferten Kabelpresser zu ersetzen: Diese waren zu weich und halten das Kabel nicht genügend fest (so kann  Wasser in die Lampe eindringen).

  

Ja, es hat geklappt: Alle Lampen funktionieren in der Werkstatt vor dem Abtransport.

Die Seile, an denen die Lampen hängen, müssen jetzt über den Reitplatz gezogen werden. Da wir dafür den heissesten Sommertag ausgesucht haben, hat uns diese Arbeit einiges an Schweiss gekostet. Die Seile sind 8 mm dick und sollten stabil genug sein um ihre Last zu tragen.

Auf der eine Seite werden die Seile an der Reithalle fixiert.

  

Für die andere Seite musste Ernst einen Pfahl aus Metall bauen. Den haben wir an der Mauer des Reitplatzes mit lange Schrauben befestigt.

  

Und nun geht es los mit der Lampenkarawane: Sieben Helferinnen für sieben Lampen plus einen Fotograf. Die Lampen werden an den Seilen befestigt und dann gen Himmel gezogen…

  

  

Ungeduldig mussten wir abwarten, bis es endlich Nacht wird, um unser Werk zu bewundern. Krystyna und ihre Reiterinnen sind mit dem Resultat sehr zufrieden. Eine Messung zeigt eine Helligkeit von ca. 45 Lux auf dem Reitplat, was völlig ausreicht.

Anna auf Saphira sind die ersten, die den Reitplatz spätabends geniessen.

  

 

0